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Preisträger

Preisverleihungen 2008 - Würdigung der Preisträger


Forschungsförderung Tropenophthalmologie der DOG

Leiter der geförderten Projekte:
Dr. med. Riad Khaireddin/Hamburg
David Kupitz/Bonn
Dr. med. Martin Kollmann/Nairobi

Jurymitglieder:
Prof. V. Klauß/München (Vorsitzender)
Prof. R. Guthoff/Rostock
Prof. G. Kluxen/Wermelskirchen

Es wurden die folgenden Projekte gefördert:

Dr. med. Riad Khaireddin/Hamburg:

Die Sektion Internationale Ophthalmologie der DOG und das Präsidium der DOG haben beschlossen, den Antrag "Keratokonus in Qatar: vergleichende Untersuchung von Genmutationen bei arabischen und deutschen Keratokonus-Patienten" mit einem Betrag von max. 2.000 € zu fördern.                                

Keratokonus zeigt in arabischen Ländern eine höhere Inzidenz als in Europa, was möglicherweise genetische Ursachen hat. Die beantragte Studie ist geeignet, diese Frage aufzuklären und damit einen wichtigen Beitrag zu Genese und Prävention zu leisten.

khaireddin

David Kupitz, Dr. Robert Finger, Universität Bonn:

Die Sektion Internationale Ophthalmologie der DOG und das Präsidium der DOG haben beschlossen, die Studie "Impact of Cataract Surgery in Low-Income South Indian Patients" mit einem Betrag von max. 4.800 € zu fördern.

Katarakt-Blindheit weltweit ist weiterhin für fast 50 % der Neuerblindungen verantwortlich und stellt insbesondere in Indien ein besonders großes Problem dar.

Jede Maßnahme, die Zahl der Katarakt-Operationen zu erhöhen, aber auch den Zuwachs an Lebensqualität für die Operierten zu messen, ist von Bedeutung für weitere Planung und Förderung der Kataraktprogramme. Die geplante Studie kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.

Kupitz

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Dr. Martin Kollmann/Nairobi:

Die Sektion Internationale Ophthalmologie der DOG und das Präsidium der DOG haben beschlossen, die Studie "Microbial contamination of Icare rebound tonometer single use probes" mit einem Betrag von max. 3.488 € zu fördern.

Das Glaukom stellt die zweithäufigste Erblindungsursache weltweit dar, mit zunehmender Tendenz. Bisher liegen für Afrika und Asien noch keine praktikablen Screening-Methoden vor.

Die geplante Studie kann einen Beitrag leisten, Screeningverfahren zur Aufdeckung bisher nicht bekannter Glaukomfälle zu entwickeln und somit einen Beitrag zur Blindheitsverhütung zu leisten.


kollmann

 
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